Neubauten in Spanien
idealista

In einem zunehmend wettbewerbsorientierten und diversifizierten Immobilienmarkt zählt die Vorliebe der Spanier für Neubauten weiterhin zu den auffälligsten Trends.

Die Nachfrage nach neuen Immobilien wird nicht nur aufgrund des modernen Designs, der hochwertigen Bauweise und der Energieeffizienz angetrieben, sondern auch durch den Wunsch nach funktionaleren Räumen, die sich an den sich wandelnden Lebensstil anpassen. Für manche Spanier wird dieser Wunsch jedoch nahezu unerreichbar.

Laut Zahlen des Bewertungsunternehmens Tinsa erreichten Neubauimmobilien in Spanien im Jahr 2024 einen Durchschnittspreis von 2.528 Euro pro m², was einem Anstieg von 7,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Allerdings variieren die Preise stark zwischen den Provinzen, insbesondere in großen Beschäftigungszentren und Gebieten mit hoher touristischer Anziehungskraft.

In diesen 10 Provinzen stiegen die Preise für Neubauimmobilien am stärksten

Málaga verzeichnete mit einem Anstieg von 24,4 % gegenüber dem Vorjahr den stärksten Preisanstieg für Neubauten in Spanien, wodurch der Durchschnittspreis auf 3.084 Euro pro m² zunahm.

An zweiter Stelle liegen die Balearen, wo die Preise im Jahr 2024 um 19,8 % auf 4.399 Euro pro m² gestiegen sind. Den dritten Platz teilen sich Madrid (3.753 €/m²) und Kantabrien (2.092 €/m²), die beide dieselbe jährliche Wachstumsrate von 15,7 % verzeichnen.

Ein ähnlicher Trend ist in Alicante (2.505 €/m²), Lleida (1.866 €/m²) und Pontevedra (1.863 €/m²) zu beobachten, wo jeweils ein Anstieg von 12 % zu verzeichnen ist.

Ergänzt wird das Ranking durch Badajoz (1.399 €/m²), Murcia (1.653 €/m²) und Ávila (1.127 €/m²) mit einem jährlichen Anstieg von 11,5 %, 10,4 % bzw. 9,4 %.

Huelva, die einzige Provinz, in der die Preise gesunken sind

Bemerkenswert ist, dass Huelva die einzige Provinz war, die im Jahr 2024 einen Rückgang bei den Preisen für Neubauimmobilien verzeichnete, nämlich um 0,7 % auf 1.127 Euro pro m². Auch Lugo hebt sich ab, da die Preise mit 1.376 Euro pro m² weitgehend unverändert blieben.

Die Provinzen mit den geringsten Preissteigerungen waren hingegen Teruel (1.489 €/m²) und Guipúzcoa (2.879 €/m²), die beide einen moderaten Anstieg von 1,3 % gegenüber dem Vorjahr verzeichneten. Dicht dahinter folgte Santa Cruz de Tenerife mit Preisen von durchschnittlich 2.252 Euro pro m², was einem Anstieg von 1,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.