Bloomberg hat erneut eine Liste mit Reisezielen zusammengestellt, die man 2026 unbedingt besuchen sollte und die das Reisen prägen werden. Dabei werden wiederbelebte Klassiker mit weniger bekannten Orten kombiniert, die gerade im Kommen sind. Die Liste umfasst innovative Städte, abgelegene Inseln, aufstrebende Food-Regionen und unberührte Naturparadiese. Hier sind laut dem renommierten amerikanischen Unternehmen die 25 Reiseziele, die Sie 2026 besuchen sollten.
Das von Bloomberg für 2026 empfohlene spanische Reiseziel
Bloombergs Spanien-Favorit für 2026 ist Extremadura, eine Region, die seit Jahren internationale Anerkennung genießt. Im Fokus steht Cáceres, eine UNESCO-Weltkulturerbestadt, die für ihre mittelalterlichen Paläste und römischen Ruinen bekannt ist und das renommierte Restaurant Atrio beherbergt.
Bloomberg hebt außerdem hervor, dass Extremadura eine authentischere Alternative zu den überfüllten Touristenhochburgen Spaniens bietet. Mit ihren beeindruckenden Naturlandschaften, Dörfern, die ihren traditionellen Charakter bewahrt haben, und einem wachsenden Angebot an Boutique-Unterkünften wird die Region als „das spanische Reiseziel, das von internationalen Reisenden noch entdeckt werden muss“ beschrieben.
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Weitere Empfehlungen in Europa
Neben Extremadura sind fünf weitere europäische Reiseziele auf der Liste vertreten. Sardinien repräsentiert Italien und gilt als die Mittelmeerinsel, die diesen Sommer die sozialen Medien dominieren wird.
Direktflüge aus New York und die Eröffnung neuer Luxushotels beflügeln den Tourismus an der Costa Smeralda. Abseits der Strände verleihen Sardiniens raue Landschaft, der berühmte Cannonau-Wein und Tausende archäologischer Stätten der Insel eine unerwartete kulturelle Tiefe.
Weiter nördlich zählt Korsika dank seiner einzigartigen Mischung aus italienischen und französischen Einflüssen zu den beliebtesten Reisezielen Europas. Die Liste hebt außerdem die griechischen Bergregionen als willkommene Alternative zu den überlaufenen Inseln hervor und empfiehlt insbesondere das Gebirge Pindos, die Stadt Metsovo und das Hinterland des Peloponnes.
Die schottischen Hebriden gelten als bestgehütetes Geheimnis des Nordatlantiks: ein Archipel mit wilden Landschaften, Golfplätzen, traditionellen Destillerien und einem sternenklaren Himmel, der sich ideal zum Beobachten der Sterne eignet. Abgerundet wird die Auswahl europäischer Reiseziele durch die Stadt Wien, die ihren Status als Kulturhauptstadt inmitten einer umfassenden Neugestaltung festigt, unterstützt durch die Eröffnung neuer Luxushotels.
Reiseziele in Asien
Asien sticht als eine der stärksten Regionen auf der Liste hervor, mit sechs Reisezielen, die für 2026 als vielversprechend gelten. Almaty in Kasachstan wird als aufstrebendes Kulturzentrum in Zentralasien hervorgehoben, dank neu eröffneter Museen, neu interpretierter Architektur aus der Sowjetzeit und einer alpinen Landschaft, die bei Reisenden zunehmend Interesse weckt.
In Südostasien hebt Bloomberg Penang in Malaysia hervor, wo Kolonialgebäude in designorientierte Hotels und moderne Restaurants umgewandelt werden, wobei der multikulturelle Charakter der Insel erhalten bleibt. Auf der Liste steht auch die indonesische Insel Rote, auf der ein neues Luxus-Surfresort entstehen soll.
Die asiatische Auswahl wird abgerundet durch Taipeh, die Hauptstadt Taiwans, die einen Boom im Gastronomiebereich und bei neuen Hotels erlebt, sowie durch die Tigerreservate Indiens, wo die ökologische Erholung das Wachstum von Luxuslodges und Safari-Erlebnissen gefördert hat.
Im Nahen Osten richtet Bloomberg seinen Blick auf Oman, ein Land, das Wüstenlandschaften, imposante Berge und unberührte Strände vereint. Neue Resorts, Wadi-Routen und exklusive Projekte im Bereich Ökotourismus sorgen dafür, dass das Land in 2026 zu den begehrtesten Reisezielen am Golf zählt.
Reisen nach Nordamerika
Nordamerika nimmt unter den Top-Empfehlungen von Bloomberg einen herausragenden Platz ein. Texas wird als wichtiges Reiseziel hervorgehoben, das von der Weltmeisterschaft 2026 profitieren dürfte, während in South Carolina die historische Stadt Charleston einen Boom an neuen Hotels und Restaurants erlebt.
Auch San Francisco ist auf der Liste vertreten und wird als Stadt in der Renaissance beschrieben, mit neuen Parks, revitalisierten öffentlichen Plätzen und der Restaurierung von Wahrzeichen wie dem Castro Theatre und der Bay Bridge. In Kanada werden die Rocky Mountains als ein absolutes Muss für Naturliebhaber genannt.
Die Liste hebt auch das Ozark-Plateau in den Vereinigten Staaten hervor, eine Region, die Besucher mit ihrer wachsenden kulturellen und landschaftlichen Attraktivität überrascht. Abgerundet wird die Auswahl durch das Monarchfalter-Biosphärenreservat in Michoacán an der Grenze zwischen Mexiko und den USA, das ein einzigartiges Reiseerlebnis rund um eine der spektakulärsten Naturwanderungen der Welt bietet.
Orte in der Karibik und Südamerika
Bloombergs herausragende Wahl in der Karibik sind die Turks- und Caicosinseln, die sich von einem diskreten Luxusrefugium zu einem globalen Aushängeschild für „ruhigen Luxus” entwickelt haben. Neue Resorts internationaler Marken, renommierte Restaurants und verbesserte Flugverbindungen steigern die Bekanntheit der Inselgruppen in 2026.
In Südamerika finden sich auf der Liste Reiseziele mit starker, individueller Identität. Barreal in Argentinien entwickelt sich zu einem Juwel der Anden mit Boutique-Hotels, klarem Sternenhimmel und der Möglichkeit, in der Pampa del Leoncito Landsegeln auszuprobieren. Auch Guyana ist vertreten, da das Land seine Wirtschaft und touristische Infrastruktur modernisiert, um seine Dschungel, Flüsse und Naturschutzgebiete optimal zu präsentieren. Abgerundet wird die Auswahl durch Lima, wo die Gastronomie – insbesondere die Nikkei-Küche – dank weltbekannter Restaurants einen historischen Höhepunkt erlebt.
Reiseziele in Afrika
Afrika ist mit drei Reisezielen auf der Liste vertreten. Dakar im Senegal sticht als aufstrebende Kreativhauptstadt hervor, wo eine dynamische Modeszene und renovierte Hotels das rasante Wachstum der Stadt widerspiegeln. Gabun hat es ebenfalls als führendes Ökotourismus-Reiseziel auf die Liste geschafft, unterstützt durch Investitionen in Nationalparks und Gorilla-Beobachtungstouren.
Die afrikanische Auswahl wird durch Sansibar vervollständigt. Der tansanische Archipel verbindet das reiche Erbe der Swahili mit exklusiven Resorts und einem wachsenden Boutique-Kreuzfahrtprojekt, das die Inseln mit den Seychellen und anderen Routen im Indischen Ozean verbindet.