Luxusimmobilien zum Verkauf in Spanien

Die teuerste Straße Spaniens für den Kauf einer Immobilie im Jahr 2020 ist einem berühmten Komponisten gewidmet. In diesem Jahr führt die Calle Mozart (Mozartstraße) in Marbella die Liste der teuersten Straßen an. Hier verlangen die Eigentümer gemäß einer Studie von idealista, dem führenden Immobilienmarketplace in Spanien, durchschnittlich 8.416.461 Euro für den Kauf eines ihrer Luxusimmobilien.

Der zweite Platz in diesem exklusiven Ranking geht an eine Wohnanlage in der Stadt Benahavís in Malaga: Die Wohnanlage Coto Zagaleta, die im Jahr 2019 noch auf dem ersten Platz lag. Diese exklusive Gegend an der Costa del Sol verzeichnet einen Durchschnittspreis von 6.741.037 Euro, ein etwas höherer Preis als der des Paseo de la Marquesa Viuda de Aldama in La Moraleja, Madrid, der mit 6.303.281 Euro auf dem dritten Platz liegt.

Auf dem vierten Platz liegt die Calle 7 in Marbella, deren Eigentümer durchschnittlich 5.967.000 Euro für ihre exklusiven Immobilien verlangen. Es folgen zwei Straßen auf der Insel Mallorca: die Calle Tàpies in Andratx mit durchschnittlich 5.883.461 Euro und die Calle Cosconar in Palma mit 5.589.500 Euro. Der Paseo de los Lagos in der Gemeinde Pozuelo in Madrid kostet liegt ebenfalls bei über 5 Millionen Euro bei einem Durchschnittspreis von 5.370.967 Euro.

Auf dem achten Platz dieser Rangliste befindet sich die Calle del Camino del Sur, ebenfalls in der exklusiven Wohnanlage La Moraleja, wo durchschnittlich 4.815.909 Euro für Immobilien verlangt werden. Es folgt die Avenida Portals Vells in der mallorquinischen Gemeinde Calvià mit einem Durchschnittspreis von 4.803.846 Euro. Die Top Ten werden mit einer weiteren Straße, die einem Komponisten gewidmet ist, abgeschlossen, nämlich der Calle Rossini in Marbella, deren Häuser durchschnittlich für 4.616.958 Euro angeboten werden.

Die teuersten Straßen jeder Autonomen Gemeinschaft

Die von idealista durchgeführte Studie wird mit den teuersten Straßen jeder der 17 spanischen Autonomen Gemeinschaften abgeschlossen. Neben den Gemeinschaften, die in den Top 10 vertreten sind, liegen die Durchschnittspreise in 7 weiteren Autonome Gemeindschaften bei über einer Million Euro: Katalonien (3.094.833 Euro), Valencia (2.670.333 Euro), die Kanarischen Inseln (2.200.000 Euro), das Baskenland (1.886.538 Euro), Kastilien-La Mancha (1.640.050 Euro), Kantabrien (1.612.894 Euro) und Navarra (1.266.000 Euro).

Die billigste Region ist Extremadura, wo die teuerste Straße einen Durchschnittspreis von 383.100 Euro verzeichnet, gefolgt von La Rioja (515.416 Euro) und Kastilien-León (571.750 Euro).

Methodik

Für die Ausarbeitung dieser Studie hat idealista den durchschnittlichen absoluten Preis aller Arten von Immobilien (Wohnungen, Apartments, Einfamilienhäuser...) untersucht, die in derselben Straße aufgeführt sind. Um Verzerrungen in den Daten zu vermeiden, wurden nur die Straßen mit mindestens 10 Anzeigen berücksichtigt. Daher zeigt die Studie nur durchschnittliche Straßenpreise, was nicht bedeutet, dass sie die teuersten Häuser zum Verkauf in jedem Markt sind.