Wenn Sie eine Immobilie in Spanien kaufen oder verkaufen möchten, haben Ihre Freunde, Bekannten und Familie bestimmt jede Menge Tipps für Sie. Manchmal können diese Ratschläge jedoch eher hinderlich als förderlich sein, weshalb Experten empfehlen, sie zu ignorieren.
Der Kauf und Verkauf einer Immobilie ist eine der wichtigsten Entscheidungen, die man im Leben treffen muss. Natürlich gibt es viele Frage und Unsicherheit in Bezug auf die Finanzierung oder den Renovierungsbedarf der Immobilie. Anstatt Empfehlungen zu geben, warnen viele Experten vor den Problemen, die auftreten können, wenn Sie schlechten Ratschlägen folgen.
1. „Vor dem Einzug komplett renovieren“
Es sei denn, es liegen schwerwiegende strukturelle oder funktionelle Probleme vor, die Sie nach dem Kauf einer Immobilie in Spanien beheben müssen, empfehlen die Experten, zuerst einige Monate in Ihrem neuen Zuhause zu verbringen, um festzustellen, welche Arbeiten tatsächlich durchgeführt werden müssen.
Renovieren Sie nicht einfach drauf los; so können Sie eventuell unnötige Ausgaben vermeiden und das Geld anderweitig verwenden. Möglicherweise müssen in Ihrem neuen Haus oder Wohnung nur die Wände gestrichen, der Boden geschliffen oder neue und moderne Möbel gekauft werden. Analysieren Sie die notwendigen Renovierungen Zimmer für Zimmer.
2. „Sie brauchen keine Hausratversicherung“
Die Hausratversicherung zu kündigen ist eine der schlechtesten Entscheidungen, die Sie treffen können, selbst wenn Sie glauben, so etwas Geld sparen zu können. Sollten Sie eine Hypothek für den Immobilienkauf abgeschlossen haben, wird die Bank von Ihnen verlangen, dass Sie eine Hausratversicherung abschließen. Davon abgesehen empfiehlt es sich, eine Versicherung abzuschließen, um so Probleme mit den Nachbarn zu vermeiden und im Schadensfall geschützt zu sein.
4. „Einen niedrigen Kaufpreis anbieten“
Diese Zweifel besteht immer. Sie haben sich in eine Immobilie verliebt, möchten aber den bestmöglichen Preis erzielen. Ein niedriges Angebot, das zu weit vom geforderten Preis entfernt liegt, kann Sie aus den Verhandlungen ausschließen. Recherchieren Sie im Vorfeld. Lernen Sie die Gegend, in der Sie kaufen möchten, kennen und suchen Sie im Internet ähnliche Immobilien, um eine Vorstellung vom Preis zu erhalten. Lassen Sie sich im Grundbuchamt den Eintrag des Objekts zeigen. Sie sollten auch wissen, wie viel Sie investieren können.
5. „Den Verkäufer nach Abschluss der Transaktion im Haus wohnen lassen“
Wenn der Verkäufer Sie darum bittet, ein paar Monate in der Immobilie wohnen bleiben zu dürfen, bis er ein neues Zuhause gefunden hat, sollten die Bedingungen, zu denen er im Haus wohnen bleiben kann, klar und vor allem schriftlich festlegen. Was passiert bei eventuellen Schäden an der Immobilie? Welche Versicherung kommt für den Schaden auf? Was passiert, wenn der Verkäufer nichts Passendes findet und nicht ausziehen kann? Es sollte eine sorgfältig ausgearbeitete Vereinbarung geben, die das Anfangs- und Enddatum, die Sanktionen bei Nichtauszug sowie die Versicherungsanforderungen enthält. Und wie das Sprichwort sagt: „Vorbeugen ist besser als Heilen“.
Originalartikel: The Worst Home Buying Advice Experts Have Ever Heard (Apartment Therapy)