WG-Zimmer in Spanien sind 2,9% teurer als vor einem Jahr

Gtres
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18 September 2019, Redaktion

Die Preise für WG-Zimmer sind in Spanien im letzten Jahr um 2,9% gestiegen und liegen durchschnittlich bei 340 Euro pro Monat, so eine vom Immobilienportal idealista veröffentlichte Studie. Das Angebot ist gleichzeitig um 26,9% gestiegen.

In Barcelona, wo die Mietpreise für Wohnungen im Jahresvergleich um 3% gestiegen sind, sind haben sich die WG-Zimmer um 2,9% verteuert. In Madrid betrug der Anstieg 3,1%, während die Mieten im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% stiegen.

Den höchsten Preisanstieg bei den WG-Zimmern verzeichnete Pamplona (15,8%), gefolgt von Almeria (13,3%), Alicante (12%) und Logroño (10,3%). Die Preise sind in sechs Provinzhauptstädten gesunken, am stärksten in Cádiz (-6,1%), Ciudad Real (-4,7%) und Burgos (2,5%).

Barcelona ist die Stadt mit den teuersten WG-Zimmern in ganz Spanien; hier werden durchschnittlich 442 Euro pro Monat fällig. Es folgen San Sebastián (425 Euro/Monat), Palma (417 Euro/Monat) und Madrid (415 Euro/Monat). Ciudad Real hingegen ist die günstigste Stadt unter den von idealista untersuchten Städten (156 Euro/Monat), gefolgt von Cáceres (164 Euro/Monat), Badajoz (169 Euro/Monat) und Jaén (185 Euro/Monat).

Wer mietet WG-Zimmer?

Diejenigen, die sich in Spanien eine Wohnung teilen, weisen ein ähnliches Profil wie im letzten Jahr auf, obwohl das Durchschnittsalter auf 30 Jahre gesunken ist: Sie leben im Zentrum der Großstädte, sind Nichtraucher oder gestatten es nicht, in der Wohnung zu rauchen und haben keine Haustiere bzw. lassen sie nicht zu.

Im Großteil der Wohngemeinschaften leben Männer und Frauen zusammen (71%), während 24,9% nur weibliche Bewohner und 4,1% nur männliche Bewohner haben.

Das Durchschnittsalter der Mitbewohner variiert je nach geographischer Lage. In Städten, in denen die Mietpreise in den letzten Jahren gestiegen sind, ist es wahrscheinlicher, dass das Durchschnittsalter über 30 Jahren liegt, wie z. B. im Fall von Palma und Vitoria (jeweils 34 Jahre), Las Palmas de Gran Canaria (33 Jahre), Santa Cruz de Tenerife (33 Jahre), San Sebastian, Cádiz, Alicante, Santander oder Lleida (jeweils 32 Jahre). In Barcelona liegt das Durchschnittsalter in den WGs bei 31 Jahren und in Madrid bei 29 Jahren.

Auf den Immobilienmärkten mit einer entspannteren Situation liegt das Durchschnittsalter dagegen deutlich niedriger. In Jaén, Córdoba und Salamanca sind die WG-Bewohner am jüngsten (26 Jahre), gefolgt von Ciudad Real, Segovia, Granada und Valencia (27 Jahre).

Wo gibt es das größte Angebot an WG-Zimmern?

Mehr als die Hälfte aller Wohngemeinschaften verteilt sich auf Madrid und Barcelona, wo es 34,1% bzw. 19,2% des gesamten Angebots an WG-Zimmern in Spanien gibt. Es folgen Valencia mit 9,2% der Anzeigen, Sevilla (5,6%) und Granada (3,5%).

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