Acht Fragen an deinen zukünftigen WG-Mitbewohner

In einer WG zu leben hat Vor- und Nachteile / Gtres
In einer WG zu leben hat Vor- und Nachteile / Gtres
27 November 2018, Redaktion

Immer mehr Menschen entscheiden sich dazu, in einer Wohngemeinschaft zu leben – nicht nur Studenten. Abgesehen davon, dass die Miete unter mehreren Leuten aufgeteilt wird, muss auch das Zusammenleben klappen. Damit du keine bedauerlichen Fehler bei der Auswahl deiner Mitbewohner machst, schlagen wir dir vor, mit ihm vorher einige Sachen abzuklären, um späteren Stress zu vermeiden: von der Aufteilung der Aufgaben im Haushalt über das lästige Thema Putzen bis hin zum Lärm. Natürlich sollten auch Haustiere beachtet werden.

  • Miete. Dies sollte zuerst abgeklärt werden, bevor du mehr über das Wesen deines potenziellen neuen Mitbewohners erfragst. Es ist absolut notwendig, dass er über genügend Einkünfte verfügt, um seinen Teil der Miete regelmäßig zahlen zu können. Ganz egal ob die Wohnung dir gehört und du ein Zimmer vermietest oder ob du die Wohnung von einem Immobilienmakler oder einem Eigentümer gemietet hast, musst du deutlich machen, wann genau die Miete fällig ist. Normalerweise muss sie innerhalb der ersten fünf Tage des Monats gezahlt werden.
  • Besucher. Dies ist einer der Hauptstreitpunkte des Zusammenlebens in einer WG. Wie sieht es auch mit Besuchen von Freunden, Kollegen, Kommilitonen oder dem Freund oder der Freundin? Müssen die anderen Mitbewohner vorher informiert werden und wenn ja, wann? Drei Tage im Voraus oder eine halbe Stunde vorher? Dies hängt davon ab, wie viel Vertrauen ihr untereinander habt. Es ist eine Sache, jemanden für ein paar Stunden in die WG einzuladen und eine andere, den Partner oder Freunde über mehrere Tage zu Besuch zu haben.
  • Haushalt. Eine weitere wichtige Frage für das Zusammenleben. Zu anfangs sind alle sehr freundlich und hilfsbereit, aber wie sieht es auf lange Sicht aus? Eine Möglichkeit wäre, eine Reinigungskraft zu engagieren, die einmal pro Woche für Ordnung sorgt. Sie muss allerdings auch bezahlt werden. Ansonsten kann ein wöchentlicher Arbeitsplan aufgestellt werden.
  • Haustiere. In eine WG mit einem Haustier einzuziehen – sei es ein Hund oder eine Katze – oder selber eines mitzubringen, ist ein Thema, das sehr ernsthaft besprochen werden sollte. Könntest du dich um das Haustier deines Mitbewohners kümmern, wenn er in den Urlaub fährt?
  • Ordnung und Lärm. Abgesehen davon, dass die WG sauber gehalten werden muss, muss auch eine gewisse Ordnung bewahrt werden. Hier hat jeder sicherlich seine persönlichen Macken. Es ist nicht dasselbe, das Badezimmer jede Woche zu reinigen als nur einmal im Monat. Hier muss jeder seine eigenen Grenzen entdecken, auch was die Körperpflege angeht.
  • Temperatur von Heizung und Klimaanlage. Ein weiterer Konfliktpunkt zwischen WG-Bewohnern. Dem einen ist es zu kalt, dem anderen zu warm – in manchen Fällen wird man sich wohl nie auf die richtige Temperatur einigen können. Es hängt aber auch davon ab, ob die Wohnung über Zentralheizung verfügt oder in welcher Etage sie liegt.
  • Dekoration. Wenn du eine möblierte Wohnung mietest, musst du dir nicht allzu viel Mühe geben, obwohl die Dekoration der Wände des Wohnzimmers mit allen besprochen werden sollte. Wenn du in eine bereits bestehende WG ziehst, musst du dich anpassen – außer in deinem Zimmer. Du entscheidest auch, ob du Einrichtungsgegenstände für dein Zimmer oder die gemeinsam genutzten Räume kaufen möchtest. Denn was geschieht, wenn du ausziehst?
  • Zeitplanung. Mit jemandem zusammenzuleben, der die gleichen Arbeits- oder Vorlesungszeiten hat, kann von Vorteil sein, zumindest was die Nachtruhe angeht. Normalerweise ist es komplizierter mit jemandem zusammenzuwohnen, der Nachtschicht hat oder am Wochenende arbeitet.

Originartikel: 11 Questions to Ask Your New Roommate (Before You Move In) (Apartment Therapy)

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