Im Zuge der Immobilienblase stiegen die Immobilienpreise bis zum Jahr 2007 stark an. In jenem Jahr beginnt die Wirtschaftskrise in Spanien, die sich bis 2012/2013 hinziehen würde und in deren Verlauf die Wohnungspreise um 35% - 50% fielen. Ab 2013 beginnt der Immobilienmarkt sich allmählich zu erholen, allerdings mit erheblichen regionalen Unterschieden: Die Küstenstädte und Großstädte erholen sich schnell, während die Preise in weniger gefragten Gebieten heutzutage immer noch sehr niedrig sind.
Momentan erlebt der Immobilienmarkt einen neuen Boom, diesmal im Bereich der Mieten in den großen Städten, insbesondere in Madrid und Barcelona. Dort sind die Mietpreise im Durchschnitt um 20,9% gestiegen, was an der stärkeren Nachfrage und der hohen Wirtschaftlichkeit von Ferienvermietungen liegt.
Die Immobilienpreise in Spanien unterscheiden sich stark nach Region, Objektart, Größe usw. Momentan liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnimmobilien in Spanien bei 1.530 Euro/m2. In der baskischen Provinz Gipuzkoa liegen die Durchschnittspreise mit 2.700 Euro/m2 am höchsten und in der Provinz Toledo, südlich von Madrid, mit 800 Euro/m2 am niedrigsten.
Starke Preisunterschiede zwischen Stadt und Land
Eine Luxusimmobilie an der Küste in Marbella kann bis zu 1 Million Euro kosten, während Apartments in derselben Gegend in zweiter Strandlinie für 300.000 Euro erhältlich sind. Eine Villa mit 5 Schlafzimmern kostet etwa 5 Millionen Euro. In Dörfern wie z. B. Jávea in Alicante liegt der Preis für ein Einfamilienhaus bei rund 200.000 Euro.
In der Urbanisation La Manga Country Club sind Apartments ab 85.000 Euro erhältlich. In derselben Wohnanlage kostet eine Villa mit 4 Schlafzimmern über 5 Millionen Euro. Bei Fincas liegen die Preise zwischen 100.000 Euro und 200.000 Euro.