Steuern in Spanien

Spanien: Steueroase oder Steuerhölle?

Ist Spanien eine Steueroase oder eine Steuerhölle? Eigentlich beides. In John Boormans Film „Excalibur“ aus dem Jahr 1981 gibt es einen Teil des Dialogs zwischen Merlin und König Artus, in dem Merlin erklärt, dass er für manche ein Traum, für andere aber ein Albtraum ist.
Benidorm

Abante: „Es gibt eine eindeutige Gelegenheit für Immobilieninvestitionen in Spanien“

Das auf Vermögensverwaltung und Finanzberatung spezialisierte Unternehmen prognostiziert eine Normalisierung der Vermögensbewertungen und eine allgemeine Steigerung der Rentabilität von Mietobjekten inmitten einer Änderung des Zinszyklus. Laut Abante bietet das „neue Zinsszenario, das eine Rückkehr zu den historischen Durchschnittsrenditen bei Mietinvestitionen ermöglicht und die lächerlich niedrigen Renditen der letzten Jahre hinter sich lässt“, gute Investitionsmöglichkeiten. Madrid und der Mittelmeerbogen sind die attraktivsten Gebiete, da sie sowohl Talente als auch Kapital anziehen.
Archiv - Martiánez-Strand, in der Touristenstadt Puerto de la Cruz

„Die Inseln und Madrid werden dieses Jahr das Wirtschaftswachstum anführen“, so BBVA Research

Der Forschungsdienst des Finanzinstituts hat die Wachstumsprognosen für 2024 in allen autonomen Gemeinschaften nach oben korrigiert, mit Ausnahme des Baskenlandes, das stabil bleibt. Laut BBVA Research werden sieben Regionen über die landesweiten Schätzung (2,5 %) hinaus wachsen, und zwar betrifft dies die Balearen, die Kanarischen Inseln und Madrid, gefolgt von Navarra, Aragon, Kastilien-León und Katalonien. Für das nächste Jahr erwartet das Institut ein geringeres Wirtschaftswachstum aufgrund der nachlassenden Dynamik bei den Dienstleistungsexporten.
Kanarische Inseln

Spanien verzeichnet mit 16,1 Millionen Touristen bis März das beste 1. Quartal

Spanien empfing im 1. Quartal des Jahres mehr als 16,1 Millionen internationale Touristen, das sind 17,7 % mehr als im gleichen Zeitraum im Jahr 2023, wie aus den Daten des Nationalen Statistikinstituts (INE) hervorgeht. Die Touristen gaben zwischen Januar und März 21,948 Milliarden Euro aus, 27,2 % mehr, und beendeten das 1. Quartal des Jahres nach Angaben der Regierung als „historische“ Periode für den Tourismus. Konkret gab jeder Tourist im März bei einem Aufenthalt von durchschnittlich 7,6 Tagen durchschnittlich 1.363 Euro aus. Die Kanarischen Inseln machten bis März 26,7 % der Gesamtzahl aus, wobei die Briten, Deutschen und Franzosen hervorstachen.